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Aktuelles 15/07/2025

M25: Warum ist es unmöglich, sich für dieses Abkommen zu positionieren?

Auf Basis unserer Untersuchung schätzt der Berufsstand, dass das minimal akzeptable Honorar 35 € in der Praxis und zusätzlich 4,73 € zu Hause betragen sollte. Doch legt das Abkommen immer noch einen Tarif fest, der weit unter dieser Forderung liegt.

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M25

📌 Aufgrund der ASK-Umfrage schätzt der Berufsstand, dass das minimal akzeptable Honorar 35 € in der Praxis und zusätzlich 4,73 € zu Hause betragen sollte. Doch legt das Abkommen immer noch einen Tarif fest, der weit unter dieser Forderung liegt, ohne die Realitäten vor Ort zu berücksichtigen.

📌 Unsere Prioritäten liegen woanders: Laut der Befragung unter Physiotherapeuten sind die Hauptanliegen des Berufsstandes:

1️⃣ Die Aufwertung der Honorare in der Praxis und zu Hause;

2️⃣ Die Vereinfachung der Nomenklatur;

3️⃣ Die Digitalisierung.

Das Abkommen M25 erfüllt jedoch keine dieser Prioritäten.

  • Die Indexierung der Honorare von 80 Cent ist angesichts der steigenden Kosten und Belastungen der Physiotherapeuten lächerlich.
  • Die Eigenleistungen der Patienten sind seit weit vor der Covid-Periode festgeschrieben, während die meisten Gehälter durch die Inflation über den Gesundheitsindex indexiert sind. Das Gesundheitsbudget hingegen ist geschlossen und folgt dieser Entwicklung nicht, was alle Gesundheitsberufe betrifft.
  • Die einzige Konventionsprämie, finanziert aus einem Gesamtbudget von 4.524.000 Euro, würde unter den konventionierten Physiotherapeuten aufgeteilt. Sollten 18.000 Physiotherapeuten teilnehmen, entspräche dies etwa 251 € pro Physiotherapeut. Doch je mehr Mitglieder es gibt, desto geringer wird diese Prämie. Warum ein solches System?
  • Wir befinden uns weiterhin in einer veralteten Verwaltung: Papierbescheinigungen, langwierige Vorabgenehmigungen…, während die Vereinfachung der Nomenklatur und die Digitalisierung entscheidend sind, um unsere Arbeit zu erleichtern.

Solange diese Punkte nicht berücksichtigt werden, kann dieses Abkommen nicht als positiver Fortschritt betrachtet werden.

ASK warnt vor den tatsächlichen Herausforderungen des Abkommens

📢 Der Sozialstatus und die Telematikprämie sind keine verlässlichen Garantien:

  • Die Berechnung des Sozialstatus basiert auf den im Jahr erbrachten Bescheinigungen und nicht auf den tatsächlich erbrachten Leistungen, ohne Möglichkeit zur Anfechtung.
  • Der Zugang zu den Prämien ist unsicher, da er auf Kriterien basiert, die von den Krankenkassen und dem INAMI festgelegt werden, ohne Transparenz über mögliche Anfechtungen.
  • Zur Erinnerung, es gibt Zugangsschwellen für die Prämien:
    • Sozialstatus:
      • 1.936,07 € bei mindestens 1.500 Leistungen;
      • 3.422,71 € bei mehr als 3.000 Leistungen.
  • Telematikprämie von 800 €:

    - Verwendung einer zugelassenen Software;

    - Ganzjähriges Konventioniertsein;

    - Mindestens 500 Leistungen im betreffenden Jahr erbracht.
  • Konventionsprämie: keine Information, außer einer Schätzung von 251 € für 18.000 Physiotherapeuten.

💡 Ein weiterer wichtiger Punkt: das INAMI schlägt Ideen vor, die zu Einsparungen beitragen können, aber diese Aspekte sollten keine Argumente für ein Konventionieren sein*. Die Forderungen der Physiotherapeuten werden immer noch nicht gehört: Aufwertung der Honorare, administrative Vereinfachung und Digitalisierung sind die echten Prioritäten.

Die Folgen der Dekonventionierung

Sich zu dekonventionieren ist heute das einzige starke Signal, um eine Ablehnung dieses unpassenden Abkommens auszudrücken.

  • Sie haben Freiheit bei der Honorargestaltung, außer bei BIM/VIPO-Patienten, für die der konventionierte Tarif weiterhin obligatorisch bleibt. Ihre Erstattungen bleiben identisch mit denen eines konventionierten Physiotherapeuten.
  • Sie profitieren von keiner Prämie (Sozialstatus, Telematik, einmalige Konventionsprämie).
  • Die Erstattungen der Krankenkassen für Ihre Patienten sinken um 25%, was deren Zugänglichkeit zu den Behandlungen beeinträchtigt. Diese Erstattungsdiskriminierung wurde als unrechtmäßig anerkannt, wird jedoch immer noch angewendet.

    📢 Wir haben zahlreiche politische Parteien darauf hingewiesen, und einige haben sich bereits gegen diese Diskriminierung ausgesprochen (insbesondere die N-VA und MR). Wir hoffen, dass dieser politische Druck die Dinge schnell voranbringen wird.

📢 ASK unterstützt voll und ganz die Physiotherapeuten, die sich für die Dekonventionierung entscheiden, da dies der einzige wirkliche Weg ist, um in zukünftigen Verhandlungen Gewicht zu haben. Wir wissen, dass diese Entscheidung schwierig ist, da sie die Patienten und die Finanzen der Praxen direkt betrifft. Wir fühlen mit den Physiotherapeuten mit, die sich diesen Schritt nicht leisten können, und verstehen ihr Dilemma zwischen ihrem beruflichen Engagement und ihrer wirtschaftlichen Realität.

Deshalb bietet ASK als Alternative für diejenigen, die nicht dekonventionieren können, an:

👉 Ein Flyer zum Unterschreiben und Zurücksenden, um offiziell Ihren Widerspruch auszudrücken. Auch wenn diese Maßnahme weniger wirkungsvoll ist als die Dekonventionierung, erlaubt sie dennoch, Druck auf die Entscheidungsträger auszuüben, indem sie zeigt, dass der Berufsstand dieses Abkommen ablehnt.

Warum die Dekonventionierung bevorzugen?

👉 Sich zu dekonventionieren hat ein viel größeres Gewicht als ein einfaches Ausdruck des Unmuts. Es ist der einzige derzeitige Hebel, um dem INAMI und den Krankenkassen zu zeigen, dass dieses Abkommen nicht funktioniert.

📢 Wenn sich 40% +1 der Physiotherapeuten dekonventionieren, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Erstattungsdiskriminierung nicht mehr angewendet wird.

📢 Bis heute haben INAMI und die Krankenkassen trotz einer rapide abnehmenden Konventionsrate nichts Besseres vorgeschlagen. Dieser Rückgang sollte jedoch bereits ein klares Signal sein, dass immer weniger Physiotherapeuten von diesem Abkommen überzeugt sind.

📢 Falls Sie sich nicht dekonventionieren können, ermutigen wir Sie dringend, den Flyer zu unterzeichnen, um Ihre Stimme zu erheben und den Berufsstand zu unterstützen.

Wie überprüft man seinen Konventionsstatus?

📌 Auf dem ProSanté-Portal.

Bis heute ist es noch nicht möglich, sich für das Jahr 2025 zu dekonventionieren. Diese Option sollte in den kommenden Tagen verfügbar sein. ASK wird Sie informieren.

📌 NB: Die Quellen stammen vom INAMI und der ASK-Umfrage.

* https://www.riziv.fgov.be/fr/professionnels/professionnels-de-la-sante/…

ASK

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